«Ethnischer Volksbegriff»: Krah stellt sich Kritikern

Autorius: Valentina Schacht Šaltinis: https://www.compact-online.de/... 2026-09-29 19:24:00, skaitė 65, komentavo 0

«Ethnischer Volksbegriff»: Krah stellt sich Kritikern

Was versteht das Grundgesetz unter dem deutschen Volk – und was bedeutet das für die AfD-Remigrationspolitik. Darüber diskutieren Maximilian Krah und vier weitere Juristen am 3. Oktober in Thüringen. Der Osten leuchtet – darum unsere neue Ostdeutschland-Medaille aus feinstem Silber. Hier mehr erfahren.

Kaum einem ist bewusst, welche politische Macht in der Auslegung des Verfassungsrechts liegt. Das als rechtswidrig aufgehobene COMPACT-Verbot hat gezeigt, wie schnell staatliche Deutungen zur existenziellen Bedrohung eines oppositionellen Mediums werden können.

Am 3. Oktober 2026 greift die rechte Zeitschrift für Metapolitik AGORA Europa diese grundsätzliche Auseinandersetzung in der Region Erfurt–Jena auf. Die Veranstaltung steht unter dem Titel:

«Deutschland – Staat ohne Volk?
Wer schützt das deutsche Volk vor Karlsruhe?»

Im Mittelpunkt steht die Frage, was das Grundgesetz unter dem deutschen Volk versteht – und wer darüber bestimmt, welche Vorstellungen von Volk, Staatsangehörigkeit und Remigration politisch noch vertreten werden dürfen.

Verfassung und Remigration

Den Ausgangspunkt bildet die These des AfD-Bundestagsabgeordneten und Juristen Dr. Maximilian Krah, nach der die AfD durch die jüngere Rechtsprechung «zur Klarheit verdammt» sei. Doch folgt diese Klarheit tatsächlich aus dem Grundgesetz – oder erst aus einer Rechtsprechung, die den Volksbegriff während der vergangenen Jahrzehnte zunehmend verengt hat?

Mit Dr. Maximilian Krah diskutieren darüber die Juristen:

RA Dr. Dr. Thor von Waldstein,
Josef Schüßlburner,
RA Dr. Björn Clemens und
RA Gerhard Vierfuß.

Moderiert wird das Kolloquium von Dipl.-Phil. Peter Feist.

Die Referenten vertreten teilweise deutlich unterschiedliche Positionen. Neben dem Volksbegriff und der Rolle des Bundesverfassungsgerichts geht es um die konkreten Folgen für AfD, Verfassungsschutz, Remigrationsdebatte und politische Opposition.

Die Veranstaltung findet am 3. Oktober 2026 von 10:00 bis 18:00 Uhr in der Region Erfurt–Jena statt. Weitere Informationen und Anmeldung hier.

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